Geräteübergreifende Conversions – “Erweiterte Conversions einbeziehen”

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Update: Google hat angekündigt, dass ab dem 06.09.2016 die geräteübergreifenden Conversions automatisch in die Standardspalte aufnimmt. Lies in meinem Artikel, worum es sich dabei handelt. 

Eines Tages fiel mir bei einem Kunden mehr oder weniger zufällig der Bereich geräteübergreifende Conversions auf.

Ich konnte durch ein paar Mausklicks nicht nur den CPA teils deutlich senken und somit das gesparte Geld reinvestieren – sondern habe die Aussagekraft der Google-Kampagnen auf ein neues Level gehoben.

Aber vorher kurz einen Schritt zurück:

Stelle dir einmal vor, du sitzt in der Bahn oder im Bus und surfst über dein Handy. Dir fällt gerade ein, dass du ja  nach einem bestimmten Produkt suchst.
Dank mobilem Internet kein Problem, du kannst dir alles durchlesen und entschließt dich, den Kauf oder die Anmeldung auszuführen, wenn du im Büro oder zuhause bist.

Dieses Szenario ist sehr häufig, gerade bei Webseiten ohne Responsive Design oder auf denen viele Daten ausgefüllt werden müssen (Handyverträge, Neukundenregistrierung etc.).

In diesen Momenten findet ein Gerätewechsel statt und der ursprüngliche Klick auf eine AdWords-Anzeige, kann der späteren Conversion nicht mehr zugeordnet werden.

Wie du den Anteil an mobilem Traffic ausliest, liest du hier.

Stichwort “geräteübergreifende Conversions”

Selbstverständlich hat vor allem Google ein Interesse daran, diese geräteübergreifenden Conversions dem Advertiser anzuzeigen. Zum einen aus Sicht der Advertiser, die den Erfolg ihrer Kampagnen messen möchten.

Zum anderen aus Sicht von Google, die durch diese zusätzlichen Conversions einen realistischeren (und besseren) CPA ausweisen.
Technisch gesehen ist das bspw. über das verwendete Google-Konto möglich (in dem ich auf meinem Smartphone eingeloggt bin und natürlich auch auf meinem PC).

In mehren Konten stoße ich auf folgendes Szenario: Wenn es eine relevante Größe an Traffic über Mobilgeräte gibt, werden die „geräteübergreifenden Conversions“ erfasst. Dies ist eine weitere Spalte und das sind zusätzliche Conversions, die nicht in der Spalte „Conversions“ berücksichtigt werden.

Nur in der Spalte „Alle Conversions“.
Und blendest du dir all diese Spalten ein?

Eine neue Dimension nimmt diese Betrachtung an, wenn ein externes (oder das Google-interne) Bidmanagement genutzt wird, das auf die Werte unter “Conversions” optimiert.

Ein Anteil der geräteübergreifenden Conversions von 20-30% ist nicht selten – und rechne deinen CPA mal um diesen Wert herunter.

Es kann auch passieren, dass man falsche Schlüsse zieht, etwa was den CPA der Mobilgeräte betrifft. Vielleicht habt ihr in manchen Kampagnen schon die Gebotsanpassung für Mobilgeräte auf -100% gesetzt?

Empfehlung und Action Steps

  1. Prüfe am besten sofort, ob es im gesamten Zeitraum des AdWords-Kontos „geräteübergreifende Conversions“ gegeben hat:Spalte geräteübergreifende Conversions
  2. Wenn ja, aktiviere unter „Tools > Conversions > Einstellungen“ die folgende Option. Ab diesem Moment werden diese Conversions zur Spalte “Conversions” hinzugezählt und du hast somit eine aussagekräftige Anzahl und einen “sauberen” CPA.

 

Erweiterte Conversions einbeziehen

Hinweis: Die Zuordnung findet dann ab dem Zeitpunkt der Aktivierung dieser Option statt.

Frühere Conversions sind davon nicht betroffen – hier müsstet ihr für die Auswertung nachträglich die geräteübergreifenden Conversions addieren.

 

Weitere Informationen zu geräteübergreifende Conversions bei Google.

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2 Kommentare

  • Danke für den Tipp - aber soweit ich weiss werden die geräteübergreifenden Conversions seit einigen Monaten automatisch in der Spalte Conversions aufgeführt, d.h. man muss es nicht wie von dir beschrieben manuell anpassen.
  • Hey Sandra,

    ja, da hast du Recht! Das hat sich seit dem Schreiben dieses Artikels geändert und werde ich demnächst aktualisieren!

    Viele Grüße
    Christoph

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