Tracking-Vorlagen und finale URLs

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Erinnerst du dich an die vielen Mails, die von Google bzgl. der bevorstehenden Umstellung der klassischen Ziel-URLs auf finale URLs eintrafen?

Inzwischen ist nun jedes Konto umgestellt und wir blicken in den folgenden Absätzen einmal gemeinsam hinter die Kulissen und schauen, welche Vorteile diese Umstellung hat / haben kann (warum das Ganze?).

Finale URL – eine Definition

Die finale URL ist die Zielseite, zu der du über deine AdWords-Anzeigen verlinkst. Sie muss vom Stamm her (Domain) mit der angezeigten URL übereinstimmen, kann aber selbstverständlich Tracking- oder andere notwendige Parameter beinhalten.

Solltest du ein Trackingtool wie eTracker oder Refined Ads nutzen, so ist der Domainstamm meist nicht mit deiner Zielseite identisch.
Google prüft bei jeder Anzeige, auf welcher Domain der User letztendlich landet. Eine (kryptische) eTracker.com-URL ruft ja letztendlich eure Domain auf und entspricht somit der angezeigten URL.

Der Standardfall einer “finalen URL”

Viele von euch werden auf Anzeigenebene die URLs setzen, das ist in unseren betreuten Konten auch überwiegend der Fall.

Finale URLs

Die obere URL ist die angezeigte URL, darunter die finale URL.

Nutzen der Tracking-Vorlage

Hast du ein globales Tracking-System im Einsatz (eTracker, Refinded Ads) oder nutzt du vielleicht Links aus deinem Affiliate-Netzwerk um bestimmte Kanäle zu tracken?
Dann kannst du diese URL im Feld “Tracking-Vorlage” einfügen.

Tipp: Nutze auf jeden Fall den Button “Testen”. Google prüft dann, ob die URL gültig ist und mit der angezeigten URL übereinstimmt. So umgehst du mögliche Fehler und beugst einer späteren Anzeigenablehnung vor.

Die Funktionsweise zeige euch einmal mit einem bit.ly-Link zu diesem Artikel:

AdWords URL Option testen

 

Tracking-Vorlagen auf globaler Ebene

Hast du dich gerade gefragt, warum du diesen Artikel liest – du weißt doch schon alles!?

Dann kommt jetzt die Antwort: Du kannst die Tracking-Vorlagen auf globaler Ebene nutzen.
Sowohl auf Kampagnen- als auch sogar auf Kontoebene.

Kampagne:

Du findest in den Kampagneneinstellungen ganz unten, als letzte Option, den Bereich URL-Optionen für Kampagne (erweitert).
Dort findest du genau die gleichen Formularfelder – nur kannst du es hier für die gesamte Kampagne einstellen.

Das macht es vor allem dann spannend, wenn du nicht in jeder Anzeige die Tracking-URLs einfügen und vor allem prüfen möchtest. Denn wie schnell kann sich hier ein Fehler einschleichen?

URL Optionen in den Kampagneneinstellungen
Konto:

In der linken Navigationsspalte findest du unten die “gemeinsam genutzte Bibliothek”. Auch hier finden sich die “URL-Optionen“.
Voilà, hier findet sich neben der “Automatischen Tag-Kennzeichnung” für Google Analytics ebenfalls die Funktion für die Trackingvorlagen.

URL Optionen auf Kontoebene

Tipp: Solltest du mehrere Tracking-URLs haben, nutze hier die am häufigsten verwendete. Sobald du auf Kampagnen- oder Anzeigenebene etwas abweichendes einträgst, überschreibt diese den globalen Wert!

Value Track-Parameter & finale URLs

Du kannst die Tracking-URLs auch automatisiert mit verschiedenen Werten ergänzen, bspw. mit der jeweiligen finalen URL oder einen einfach codierten Ziel-URL. Dies geht mit den so genannten Value Track-Parametern.

Die 3 wichtigsten darunter sind:

  • {lpurl} = finale URL, einmal codiert (Sonderzeichen umschrieben, für die meisten Trackingtools zur Weiterleitung notwendig)
  • {matchtype} = Übereinstimmungstyp des Keywords
  • {unescapedurl} = finale URL, nicht codiert

Interessant sind weitere Parameter, die in Verbindung mit Google Shopping genutzt werden können:

  • {adtype} = übergibt die Information, welches PLA-Format verwendet wurde (bspw. Promotions oder lokal verfügbare Produkte)
  • {product_id} = ID des Produkts (so kann dies direkt im Trackingtool erfasst werden)

Weitere Informationen findest du unter dem o.a. Link.

Fazit – Warum das alles?

Google erleichtert damit vielen Advertisern die Arbeit. Indem ich sogar global für alle oder einzelne Kampagnen Trackingvorlagen erstellen und Parameter übergeben kann, verringert sich die Fehleranfälligkeit drastisch. So kann es nicht mehr passieren, dass sich bei der einen oder anderen Anzeige ein Tippfehler oder ein “Copy and Paste”-Fehler nach der 200. Einfügen-Operation  einschleicht und somit die Trackingauswertung verfälscht.

Einen großen Vorteil hat es auch, falls du öfter URLs austauscht oder ein Tool nutzt, mit dem du auch Landingpage-Tests fährst. Selbst wenn sich dadurch die Tracking-URL ändert und du sie in AdWords hinterlegen musst, geht deine Anzeige nicht erneut in den Status “Überprüfung ausstehend” und verlierst somit bis zur Freigabe Traffic.

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Autor

2 Kommentare

  • Toller Beitrag!
  • Hallo Patrick,

    dankeschön! ;)

    Viele Grüße
    Christoph

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