Ergeben externe Bidmanagement Tools Sinn?

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Es gibt eine Menge an externen Anbietern und Firmen, die sich auf das Gebotsmanagement für Google Ads, Amazon oder Facebook Ads spezialisiert haben.

In diesem Artikel möchte ich einmal das Pro und Contra bezogen auf den Status Quo in Google Ads eingehen. 

Lohnt der Einsatz? 

Welche Gebotsmanagement-Systeme gibt es?

Jede Menge ;) 

Das am häufigsten von mir genutzte Tool für Google Ads / AdWords ist https://www.adspert.net/. Hervorgegangen aus einem Prognose-Tool für die Börse hat sich dieses Tool vor einigen Jahren häufig sehr bewährt.  

Weitere Tools sind u.a.


Was machen diese Systeme?

In der vereinfahcten Erklärung verbindest du dein Google Ads-Werbekonto mit diesem Tool (einmalig) und stellst die Ziele ein. 

Alles Weitere macht dieses Tool automatisch - es synchronisiert also regelmäßig die Performancedaten deines Werbekontos, berechnet die Anpassungen um deine Ziele zu erreichen und lädt diese Änderungen wieder an Google Ads hoch. 

In manchen Tools kannst du auch Kampagnen komplett anlegen lassen, so dass du dies nicht innerhalb des Google Ads- / Amazon Ads-Interface vornehmen musst. 

Was sind die "Pro und Contra"-Merkmale?

Diese Liste hat natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit - dafür sind die Voraussetzungen, Tools und Zielsetzungen von Werbetreibenden zu unterschiedlich.

Vor allem wenn es um sehr spezielle Nebenbedingungen geht (bspw. wenn eine gewisse Sichtbarkeit garantiert werden muss, es Schnittstellen zu internen Systemen gibt etc.), kann sich die Bewertungsliste verändern.

Basierend auf unseren Erfahrungen diverser Kundenprojekte wird diese Liste aber für die meisten Leser eine gute Bewertungsgrundlage darstellen.

Pro

  • Über manche Tools können Kampagnen relativ simpel erstellt werden und werden meist vereinfacht angelegt (also eine zielgerichtete, schmalere Funktionsauswahl)
  • Eine Anbindung an interne Tools: Bei vielen Tools kannst du Daten aus deinem eigenen CRM- oder Warenwirtschaftssystem nutzen. So kann bspw. eine Kampagne automatisiert pausiert werden, wenn es derzeit keine lieferbaren Produkte gibt. 
    Zwar ist dies auch über Google möglich (per API bspw. oder direkt an Salesforce), meist aber aufwändiger.  
  • Kanalübergreifende Steuerung: Vor allem wenn sehr viele Werbekampagnen (Google, Facebook, Microsoft Ads, Twitter Ads etc.) gleichzeitig genutzt werden, kann ein zentrales Tool eine sehr effiziente (zeitsparende) Unterstützung sein
  • Google erhält nicht zwingend detaillierte Daten (über reale Conversions, Warenwirtschaft, Ziele etc.)
    Gerade seit den smarten Kampagnen in Google Ads gilt das "Pooling-Prinzip", also dass Conversiondaten zwischen den Google Ads-Konten ausgetauscht werden können (um die Lernphasen der Gebotsalgorithmen zu verkürzen). Hier haben einige Werbetreibende Bedenken. 


Contra

  • Externe Tools verursachen zusätzliche Kosten. Diese können locker im höheren dreistelligen Euro-Bereich je Monat liegen. 
  • Selten erhalten die externen Tools so viele Daten über die API wie sie Google selbst hat. Dies liegt hptsl. an Google und dass sie natürlich über die einzelnen Nutzer deutlich mehr Signale haben (Interessen, Suchverhalten YouTube-Aktivitäten, Standorte usw.) als es an externe Tools weitergegeben werden kann. 
    Daher funktionieren Google-interne Strategien meist deutlich besser. 
  • Wir hatten häufig den Fall, dass externe Tools im Laufe der Zeit immer defensiver wurden. Das heißt es wurden immer weniger Klicks eingekauft - hier scheint manchmal eine Logik zu fehlen auf saisonale Veränderungen zu reagieren bzw. ein erneutes Antesten von bspw. Keywords zu veranlassen. 


Mein Fazit zu Gebotsmanagement-Systemen

In den vergangenen zwei Jahren haben wir keinen Kunden mehr betreut, bei dem ein externes Tool Sinn ergab oder im direkten Test sogar schlechter abschnitten. 

Dies hängt an vielen Dingen, aus meiner Sicht vor allem an den inzwischen sehr gut funktionierenden Google Ads-eigenen Strategien und den Kosten, die für ein externes Tool anfallen. 

Auch die deutlich rückläufige Vertriebstätigkeit von bspw. Adobe für das ehemalige AdLens-Tool deutet hier auf eine generell rückläufige Nachfrage nach diesen Tools hin.

Nichtsdestotrotz gibt es natürlich nach wie vor Anwendungsfälle - das muss jeder Nutzer / jede Firma im Einzelfall selbst entscheiden und die Punkte abwägen. 
In manchen Fällen funktionieren Optimierungen über externe Tools sicher auch mal besser als die Google Ads-Strategien - ein paralleler Test, um mit gleichen saisonalen und allen anderen Rahmenbedingungen objektiv die Zahlen zu vergleichen, ist in der Praxis schwierig. 

Im Zwiefelsfall hilft das Testen - manchmal bieten Tools auch eine entsprechende Testphase.




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