AdWords Remarketing

• • •

Sicher ist dir auch schon einmal aufgefallen, dass du von genau dem Produkt, das du dir zuvor in einem Shop angesehen hast, auf Werbeanzeigen „verfolgt“ wurdest.

Dahinter steckt das so genannte Remarketing oder Retargeting:

In dem Moment, in dem du auf einer Seite bist auf dem ein Remarketingpixel eingebaut ist (ähnlich zum Conversion Pixel), erhältst du ein Remarketing-Cookie auf deinem Endgerät.

Damit kannst du später, wenn der Werbeserver, der vom Shop genutzt wird, sich auf einer anderen Website als User dieser Remarketingliste identifiziert.

Dieser Werbekanal ist sehr effizient und sehr gut steuerbar. Der Nutzer muss nicht das Gefühl haben, dass er „verfolgt“ wird. Du kannst die Remarketingstrategien sehr fein und granular aufsetzen.

Bspw. bietest du Besuchern deines Webshops einen Rabatt an, wenn sie zwar etwas in den Warenkorb gelegt aber nicht bestellt haben.

Oder nach dem Software-Download einer 30-tägigen Testversion gelangt dieser Nutzer in die Remarketingliste. Erst nach 3 Wochen beginnst du mit der Werbeschaltung und „erinnerst“ ihn an das Angebot deiner Software-Vollversion. Zusammen mit einem Rabatt werden hier sehr häufig hohe Conversion Rates erreicht.

Du kannst die Remarketingliste jederzeit und zunächst kostenlos aufbauen. Gehe dafür im AdWords-Konto in der linken Navigation auf „Gemeinsam genutzte Bibliothek“ und dann auf „Zielgruppen“.

Nachdem du dich kurz durchgeklickt hast, erhältst du einen Code, den du 1:1 in deinen Seitenquelltext kopierst (bspw. zentral in den Footer). Ab dem Moment baust du deine Remarketingliste auf und kannst diese Nutzer später in der Google-Suche oder im Display-Netzwerk (auch YouTube) gezielt ansprechen.

Auch das Hochladen einer Liste mit dir bekannten Mailadressen von Nutzern ist möglich um auch in AdWords analog zur „Custom Audience“-Funktion in Facebook eine eigene Zielgruppe aufzubauen.

Einige Ideen für das Remarketing:

  • Nochmalige Ansprache in GDN und Search, evtl. mit Rabattköder
  • Dynamisches Remarketing (Pordukte, Stellenanzeigen etc.)
  • Höhere Gebote für RLSA, spezifischere Anzeigentexte
    Hier kann man auch sehr viel generischer reingehen; Ausrichtungseinstellungen beachten
  • YouTube Remarketing
  • Dynamische Anzeigenanpassungen (IF) ?
  • Zielgruppen spezifisch und granular ansprechen (bestimmte Produktkategorien, bestimme Themen usw.)
  • Zielgruppen nach “aktiven Nutzern” mit Sitzungsdauer, Anzahl Seitenaufrufen etc. aufbauen
  • Nach Abstand zum Zugriff in Trichter setzen (1 Tag, 7 Tage, 14 Tage, 30 Tage usw)
  • Negatives Remarketing
  • Frequency Capping
  • Tool zur Anzeigenerstellung von Google nutzen
  • Responsive Anzeigen (ersetzen die klassischen Textanzeigen)
  • Aktiviere eine Conversion vielleicht erst 30 Sekunden, nachdem ein Besucher auf deiner Webseite war (um bspw. eine Remarketingliste mit aktiven und interessierten Nutzern zu haben)

 

Unzulässige Kategorien und Produkte für Remarketing


Es gibt natürlich auch ein paar Produkte, die nicht über Remarketing beworben werden dürfen. 

Dazu gehören bspw.  

  • Alkohol (Wein, Sekt, Bier, Schnäpse, Liköre usw.) 
  • Glücksspiel
  • Medizin (klinische Studien, Schönheits-Operationen, Medikamente usw.) 
  • Sexuelle Darstellung (manchmal reicht schon zu viel nackte Haut auf einer Landingpage) 
  • Empfängnisverhütung
  • Religion 
  • Finanzielle Schwierigkeiten
  • Kriminalität bzw. Strafverteidiger 
  • Politische Inhalte
  • Minderjährige Nutzer (unter 13 Jahren)

Google sperrt nach einer Prüfung deiner Webseite und Anzeigen die komplette Remarketing-Funktion. 

Melde dich zum kostenlosen

AdWords Kurs per Mail an

Obendrauf schenke ich dir noch 2 meiner eBooks, 

die du sonst nur kaufen kannst!

Autor

1 Kommentar

Was denkst du?

Copyright 2017 Christoph Mohr | Alle Rechte vorbehalten | Informationen zum Datenschutz | Impressum


Dieses Blog basiert auf der Inbound Marketing-Plattform Chimpify

Erfahrungen & Bewertungen zu Christoph Mohr
Erfahrungen & Bewertungen zu Christoph Mohr