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Warum die Gebotsstrategie "Klicks maximieren" nicht sinnvoll ist

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Gern bietet Google dir beim Anlegen einer Kampagne die Gebotsstrategie zur "Optimierung auf Klicks" und "Klicks maximieren" an. 

Warum das selten sinnvoll ist und warum Google dir dies anbietet, findest du in diesem Artikel. 

Klicks maximieren und andere Gebotsstrategien

In meinem Artikel und eBook zu den "13 gravierenden AdWords-Fehlern" habe ich unter Punkt 3 das schon einmal kurz aufgeführt. 

Gebotsstrategien ermöglichen dir, dass du all die komplexen Dimensionen rund um Keyword-Gebote, Gebotsanpassungen für Geräte, Standorte, Werbezeiten, Remarketing usw. nicht mehr selbst verwalten musst. 

Natürlich gibt es hierbei aber auch einen Haken: 

Google braucht genügend Daten, damit der Algorithmus funktioniert. 

Und das ist genau der Hintergrund, warum Google dir am Anfang nicht guten Gewissens eine zielgerichtete Strategie wie "Conversions optimieren" anbietet. 

Denn die derzeit kommunizierte Mindestzahl an Conversions liegt bei 15 Conversions je Kampagne innerhalb der letzten 30 Tage. 

Letztendlich bleibt dir nur der "manuelle CPC" oder eben die "Klicks maximieren"-Strategie.

Warum ist Klicks maximieren nicht sinnvoll?

Ich gebe dir dazu am besten ein Beispiel: 

Einer meiner Coaching-Kunden ist im Bereich der Brancheneinträge unterwegs. Also wo eine Firma sich in verschiedenen Offline- und Online-Firmenregistern eintragen kann.

Was fällt dir dazu ein? Gelbe Seiten?

Was denkst du, sind die klickstärkeren Keywords? 

  1. "Firmeneintrag Branchenbuch"
  2. "kostenloser Eintrag Telefonbuch" 
  3. "Telefonbuch"
  4. "gelbe Seiten"

Relativ naheliegend: Nr. 3 und Nr. 4

Worauf hat Google 90% des gesamten Traffics gelenkt? 

Richtig - auf Nr. 3 und Nr. 4. 

War dies zielgerichtet für den Werbekunden? Natürlich nicht.

Das ist ein sehr gutes Beispiel für die Sinnlosigkeit (ein bisschen hartes Wort) dieser Strategie - zumindest in sehr vielen Fällen.

Aus meiner Sicht macht es nur Sinn, wenn es einzig und allein um die Anzahl an Klicks und Besuchern auf deiner Webseite geht. Aber davon sollte sich jeder Werbetreibende wegbewegt haben und den Performance-Ansatz (sprich: Conversions) verfolgen. 

Welche Gebotsstrategien eignen sich besser, wie solltest du starten? 

Am Anfang empfehle ich dir auf den "manuellen CPC" zu setzen. 

Ja, du musst für jedes Keyword ein Gebot angeben (kannst das über das Standard-Anzeigengruppengebot vereinfachen) und kannst somit den zielgerichteten Keywords eben auch ein höheres Gebot mitgeben. 

Und eben bpsw. auch den genau passenden Keywords... Sobald die ersten Klicks und Conversions kommen, optimierst du eben danach (Keywords mit der höchsten Conversion-Anzahl und bestem CPA = höchstes Gebot). 

Sobald du die Schwelle erreicht hast und Google dir den Ziel-CPA anbietet, ist das meist die sinnvollste Variante. 

Stelle deine Kampagne gern darauf um, wähle aber einen realistischen Ziel-CPA. 

Heißt: Hast du in der Kampagne bislang einen CPA von 30 EUR und möchtest nun mit einem Schlag Google auf 5 EUR Ziel-CPA optimieren lassen, wird das in den meisten Fällen zu nur noch sehr wenigen Impressionen führen. 

Senke die Ziele lieber dann sukzessiv. Also von 30 auf 25, von 25 auf 20 usw. 
Jeweils bei den Schritten warten, bis er diese Ziele innerhalb der vorhergehenden 7 Tage erreicht hat. 

Fazit

Wie vor jeder Einstellung in den Kampagnen, mache dich der Ziele bewusst die du verfolgst. 

Das sind meistens Conversions, also ist der Ziel-CPA oder der Ziel-ROAS (wenn du den Conversions einen Umsatzwert mitgibst) die meist beste Variante. 

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